Bowers & Wilkins – Kult, Kunst und Partner der großen Tonstudios

Darf man den Namen von John Bowers in einem Atemzug mit dem von Dr. Amar Bose nennen? Natürlich. Beide haben ein Imperium erschaffen – ihre Namen werden im HiFi ewig leben. Amar Bose war natürlich der Tüftler und Visionär. John Bowers hingegen erkannte die Nische. In Großbritannien zur Mitte der 60er-Jahre folgten alle Lautsprecherhersteller den Idealen der BBC. Noch heute berufen sich viele Hersteller auf die Monitore und Übertragungswagen der British Broadcasting Corporation. Doch John Bowers erkannte, dass dieser Weg, diese unkritische Huldigung an eine Grenze gestoßen war.

Versuchen wir es freundlich zu umschreiben. BBC-Monitor, egal wie groß, spielten immer aus den Mitten heraus. Das war harmonisch nett, groß im damaligen Wohnzimmer – aber nicht immer realistisch zu dem, was in den Tonstudios aufgenommen wurde. Es hatte einen Geschmack, eine Vorliebe, im schlimmsten Fall sogar eine Einfärbung.

John Bowers wollte weg von dem scheinbar reinen Wohlfühlklang. Er gründete 1966 in Worthing, West Sussex, seine Company. Die liegt zwar nicht wirklich weit von der BBC-Zentrale London entfernt, aber man konnte am Ärmelkanal Abstand zu den damaligen Höridealen aufbauen. Interessant ist, dass Bowers & Wilkins noch heute in der Region denkt und fertigt. Da gibt es ganz starke Wurzeln zu den Urgedanken und Werten.

Der goldene Standard in den großen Tonstudios der Welt

Obwohl manche Kritiker anmerken könnten, dass B&W seit dem Tod von John Bowers 1987 mehrfach verkauft wurde. Doch die Investoren von B&W haben stets auf Stabilität gesetzt. Aktuell gehören die Briten einer Gemeinschaft namens Sound United an, mit dem finanziellen Hintergrund von Masimo, einem Technologiekonzern aus der Medizin-Forschung. Seltsame Ehe – die aber funktioniert. Masimo lässt B&W komplett freie Hand bei der Entwicklung.

Genau hier liegt die Stärke der Briten, schon seit Anbeginn. John Bowers wollte den ehrlichen, linearen, direkten Klang – als ob die Musiker im Studio direkt in unserem Wohnzimmer aufspielen würden. Was damals natürlich eine Phantasie war, heute aber faszinierende Realität. Denn insbesondere viele Tonstudios haben sich auf die Seite von Bowers & Wilkins geschlagen. So mischen die Tontechniker in den Abbey Road Studios über die großen 801 D4 ab – wir haben es selbst gesehen und gehört. Auch die Skywalker-Studios in Los Angeles inszenieren ihre Multikanal-Welten über B&W.

Neue Materialien vom Aramid-Faden bis zu Diamanten

Was macht diese Lautsprecher so besonders, so einzigartig? John Bowers sagte einmal, dass es bei einem guten Lautsprecher nicht darauf ankommt, wie viel er hinzufügt, sondern wie wenig er hinweg nimmt. Es geht um Ehrlichkeit und die Abwesenheit von Show. Das lieben die Tontechniker, das achten die Käufer. Und: Es gibt keinen technischen Unterschied zwischen den Monitoren im Tonstudio und den Klangwandlern für den Heimgebrauch – das schafft eine ungeahnt ehrliche audiophile Kette.

Aller Kern ist Forschung. Ohne jedwede Grenzen im Denken oder bei Investitionen. Viel Geld fließt so an die Ingenieure, die frei ohne Vorgaben tüftelt können. Doch jeder Wissensgewinn landet auch in den günstigen Lautsprechern. Nicht nur die Superhelden wie die legendäre “Nautilus” oder die neue 801 D4 Signature tragen die Gene. Natürlich ist die mit Diamantstaub veredelte Membran des Hochtöners ein kostenintensives Produkt. Aber nach der kultigen, gelben Kevlar-Membran hat sich B&W beispielsweise auf ein Geflecht aus dem Aramid-Faden besonnen, genannt „Continuum“ und aktuell auch in der gehobenen Mittelklasse der Briten zu haben.

California Burl Gloss
Midnight-Blue

Standlautsprecher

Bowers & Wilkins 801 D4 Signature

25.000
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Rosenut
schwarz hochglanz
Walnuss
weiß

Standlautsprecher

Bowers & Wilkins 802 Diamond D4

14.000
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Rosenut
schwarz hochglanz
Walnuss
weiß

Standlautsprecher

Bowers & Wilkins 803 Diamond D4

11.250
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Rosenut
schwarz hochglanz
Walnuss
weiß

Standlautsprecher

Bowers & Wilkins 804 Diamond D4

7.000
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California Burl Gloss
Midnight-Blue

Standlautsprecher

Bowers & Wilkins 805 D4 Signature

6.000
inkl. MwSt.
Lieferzeit: ca. 10-14 Werktage
Bei Lieferungen in Nicht-EU-Länder können zusätzliche Zölle, Steuern und Gebühren anfallen.

Auch auf dem Asphalt zuhause

Wenn wir aus der Schule, aus unserer Erfahrung plaudern dürften, so hätten wir eine Botschaft: B&W-Lautsprecher sind stets auf Perfektion ausgelegt, sie funktionieren auf Jahre, ohne Makel, an nahezu jeder verfügbaren Elektronik. Ein Fehlkauf ist auch angesichts langer Garantiejahre ausgeschlossen. Bowers & Wilkins setzt auf diese Werte auch in einem anderen Geschäftszweig. Man agiert auch als Klangpartner der Automobilindustrie. So hat B&W viele Ritterschläge erhalten. Man stattet die Edel-Fahrzeuge von BMW aus, ebenso bei Aston Martin. Das kann man als britische Seilschaft abtun. Gestatten wir uns etwas Pathos: Wer je das 007-James-Bond-Motiv in einem Aston Martin bei gehobener Beschleunigung gehört hat – der wird auf Lebzeiten Bowers & Wilkins verfallen sein.